GT World Challenge powered by AWS 2026 | 3h Rennen

Podium GTWC
GTWC
  • GT World Challenge powered by AWS 2026
  • 7. Lauf Endurance Cup 2026
  • Veranstalter: SRO Motorsport Group
  • Sportlicher Ausrichter: AC Mayen 1927 e.V. im ADAC
  • GP-Strecke, 5137 m

Zeitplan "GT World Challenge"*

Freitag, 28. August 2026
11:45 13:45 Uhr GT World Challenge powered by AWS | Paid Test | 120 min  
16:40 17:40 Uhr GT World Challenge powered by AWS | Bronze Test | 60 min  
Samstag, 29. August 2026
10:50 12:20 Uhr GT World Challenge powered by AWS | Freies Training 1 | 90 min  
16:15 17:45 Uhr GT World Challenge powered by AWS | Freies Training 2 | 90 min  
Sonntag, 30. August 2026
09:45 10:55 Uhr GT World Challenge powered by AWS | Zeittraining | 70 min Bericht
15:00 18:00 Uhr GT World Challenge powered by AWS | Rennen | 180 min  

Start-Ziel-Sieg für Comtoyou – Titeljubel bei Mercedes-AMG

  • Thiim, Sørensen und Drudi gewinnen souverän im Comtoyou-Aston-Martin
  • Zeitstrafe kostet Garage 59 den zweiten Platz
  • Engel, Auer und Stolz sichern sich mit Rang vier vorzeitig den Titel

Comtoyou Racing hat beim GT World Challenge Europe Endurance Cup auf dem Nürburgring einen souveränen Start-Ziel-Sieg gefeiert. Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi dominierten das Drei-Stunden-Rennen im Aston Martin Vantage GT3 von der Pole-Position. Zum großen Gewinner des Wochenendes wurde dennoch Mercedes-AMG Team Mann-Filter: Maro Engel, Lucas Auer und Luca Stolz reichte Rang vier zum vorzeitigen Gewinn des Endurance-Cup-Titels.

Für Comtoyou Racing war die Ausgangslage vor dem Rennen eindeutig: Nur ein Sieg konnte die Titelhoffnungen der belgischen Mannschaft am Leben halten. Entsprechend stark präsentierte sich der Aston Martin mit der Startnummer 7. Bereits im Qualifying sicherten sich Thiim, Sørensen und Drudi die Pole-Position, im Rennen ließ das Trio anschließend nichts mehr anbrennen.

Über die gesamte Distanz kontrollierte Comtoyou Racing das Geschehen an der Spitze und brachte den Aston Martin ungefährdet als Sieger ins Ziel. Für die Meisterschaft reichte die maximale Punkteausbeute allerdings nicht. Denn Mercedes-AMG Team Mann-Filter erfüllte gleichzeitig seine eigene Aufgabe.

Maro Engel, Lucas Auer und Luca Stolz brachten den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 48 auf dem vierten Gesamtrang ins Ziel. Damit war das Trio bereits vor dem Saisonfinale in Portimão nicht mehr einzuholen und sicherte sich den Fahrertitel im Endurance Cup.

Zeitstrafe wirbelt das Podium durcheinander

Hinter dem siegreichen Aston Martin entwickelte sich der Kampf um die weiteren Podiumsplätze deutlich turbulenter. Auf der Strecke überquerte zunächst der McLaren 720S GT3 Evo mit der Startnummer 59 von Garage 59 als Zweiter die Ziellinie. Die britische Mannschaft hatte während des gesamten Rennens zur Spitzengruppe gehört.

Nach dem Zieleinlauf erhielt der McLaren allerdings eine Zeitstrafe von zehn Sekunden. Die Konsequenzen waren erheblich: Garage 59 fiel vom zweiten auf den zehnten Gesamtrang zurück.

Dadurch rückte der BMW M4 GT3 mit der Startnummer 32 von Team WRT auf Platz zwei vor. Die Mannschaft hatte eine starke Aufholjagd gezeigt und sich von Startplatz acht kontinuierlich nach vorne gearbeitet.

Mercedes-AMG Team Verstappen Racing erbte den dritten Platz und feierte damit sein erstes Podium im Endurance Cup. Für die Mannschaft setzte sich damit eine erfolgreiche Phase fort: Erst wenige Wochen zuvor hatte das Team seinen ersten Sieg im Sprint Cup eingefahren.

Hinter dem neuen Endurance-Cup-Champion auf Rang vier belegte Mercedes-AMG Team GetSpeed mit der Startnummer 17 den fünften Gesamtrang. Der Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 64 von HRT Ford Racing folgte auf Position sechs.

Attempto gewinnt Gold Cup, WRT holt Silver-Titel

Eine starke Vorstellung zeigte auch Tresor Attempto Racing. Der Audi R8 LMS GT3 mit der Startnummer 99 gehörte von Beginn an zu den stärksten Fahrzeugen im Gold Cup. Zunächst hielten Alex Aka und anschließend Alex Frassineti die Mannschaft im Kampf um den Klassensieg, ehe Dylan Pereira in der letzten Rennstunde die Führung übernahm.

Der Audi kam auf einem starken siebten Gesamtrang ins Ziel und gewann damit den Gold Cup. Zweiter der Klasse wurde der Porsche mit der Startnummer 10 von Boutsen VDS, Rang drei ging an den Ferrari #71 von Selected Racing. Die Entscheidung um den Gold-Cup-Titel fällt beim Saisonfinale in Portimão.

Im Silver Cup stand der Meister dagegen bereits am Nürburgring fest. Matisse Lismont, Ignacio Montenegro und Amaury Cordeel sicherten Team WRT im BMW mit der Startnummer 30 vorzeitig den Titel. Für einen weiteren Klassensieg reichte es allerdings nicht.

Lange hatte der WRT-BMW das Geschehen bestimmt, in der Schlussphase schlug jedoch HRT Ford Racing zu. Eduardo Coseteng, Nicolas Baert und Niklas Kalus fuhren den Mustang GT3 zum Klassensieg. Besonders Kalus machte bei seinem Seriendebüt auf sich aufmerksam und setzte das entscheidende Überholmanöver.

Für den Ford Mustang GT3 bedeutete der Erfolg zugleich den ersten Klassensieg in der GT World Challenge. Das Silver-Cup-Podium komplettierte der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 6 von GetSpeed Team Bartone Bros.

2 Seas siegt, Kessel Racing holt Teamtitel

Auch im Bronze Cup fiel eine Meisterschaftsentscheidung. Den Rennsieg sicherte sich der von der Klassen-Pole gestartete Mercedes-AMG GT3 #222 von 2 Seas Motorsport. Nach dem Start hatte die Mannschaft die Führung zunächst verloren und musste bis in die letzte Rennstunde warten, ehe sie wieder an die Spitze zurückkehrte.

Charles Dawson gewann damit zum zweiten Mal in Folge den Bronze Cup beim Nürburgring-Lauf. Nachdem er bereits im Vorjahr zum siegreichen Aufgebot gehört hatte, teilte er sich das Auto diesmal mit Kiern Jewiss und Reece Barr.

Kessel Racing genügte unterdessen der dritte Klassenrang mit dem Ferrari #74, um die Teamwertung im Bronze Cup vorzeitig für sich zu entscheiden. Dabei hatte das Rennen für die Mannschaft mit einem Zwischenfall in Kurve eins alles andere als problemlos begonnen.

Während die Teamwertung damit entschieden ist, bleibt der Kampf um den Fahrertitel offen. Die Entscheidung fällt beim Endurance-Cup-Finale vom 16. bis 18. Oktober in Portimão. Zuvor stehen noch zwei Veranstaltungen des Sprint Cups auf dem Programm, die nächste vom 18. bis 20. September in Zandvoort.

#7 Comtoyou Racing Aston Martin, Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi

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Quelle: SRO Motorsport Group
Fotos: nordschleife1927.de/de Haar

* vorläufiger Zeitplan, Stand 30.07.2026, Zeiten können abweichen

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