Walkenhorst Motorsport beendet 24h Nürburgring auf dem dritten Platz

Walkenhorst Motorsport Aston Martin

18.05.2026 | Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring liegen hinter Walkenhorst Motorsport. Der Rennstall aus dem niedersächsischen Melle brachte vier Fahrzeuge an den Start, darunter drei Aston Martin Vantage GT3. Im Feld von 161 Fahrzeugen war das Team damit eine der größten Mannschaften.

„Das vergangene Wochenende war Werbung für den Motorsport in Deutschland. 352.000 Zuschauer strömten in die Eifel, ein großartiges Teilnehmerfeld und Hochspannung im Rennen – besser geht es nicht!“, so Teamgründer Henry Walkenhorst.

Der Topwagen des Teams wurde von den drei Aston Martin-Werksfahrer Mattia Drudi, Christian Krognes und Nicki Thiim gesteuert. Vom elften Startplatz ging das Fahrzeug, welches in den Farben vom neuen Hauptsponsor natural elements startet, in den Langstreckenklassiker. Der Wagen konnte sich mit einer fehlerfreien Leistung schnell in die Spitzengruppe vorkämpfen und führte das Rennen zeitweise auch an. In einem Regenschauer am Samstagabend verlor das Team allerdings Zeit und damit etwas den Anschluss an die beiden Mercedes-AMG, die den Sieg unter sich ausmachten.

In der Schlussphase war der schwarz-gelbe Aston Martin in einen spannenden Dreikampf um die Podestplatzierungen verwickelt, bei dem es aufgrund verschiedenen Reifenwahlen und leichten Regen in den letzten Runden hin und her ging. Schlussfahrer Mattia Drudi setzte auf geschnittene Slicks, während der Lamborghini auf Rang zwei auf kompletten Slicks unterwegs war. Nach einer verrückten letzten Runde mit einer Code-60-Phase auf der Döttinger Höhe sah Drudi die Zielflagge auf dem dritten Rang.

Für Walkenhorst Motorsport war dies eine Erlösung! Erstmals beendete ein Fahrzeug des Rennstalls das Rennen auf dem Podium! Das beste Ergebnis war zuvor ein sechster Rang im Jahr 2015.

Große Freude bei Walkenhorst Motorsport: Der Rennstall hat die 24h Nürburgring auf dem dritten Rang beendet.

Für die beiden weiteren Aston Martin Vantage GT3 des Teams fand das Rennen ein jähes Rennen. Felipe Fernandez Laser, Mateo Villagomez, Dennis Fetzer und Stefan Aust schieden bereits nach wenigen Umläufen mit technischen Problemen aus. Mex Jansen, Nico Hantke, Henry Walkenhorst und Anders Buchardt wurden in der Nacht von einem Konkurrenzen getroffen, wobei der Heckbereich stark beschädigt wurde.

Aston Martin Vantage GT3

In der neuen BMW M2 Cup-Klasse führte Walkenhorst Motorsport mit Bennet Ehrl, Maxim Felix Dacher und Tazio Ottis lange das Rennen an. Doch am Sonntagvormittag verunfallte das Fahrzeug im Bereich Aremberg, nachdem Ottis auf einer Ölspur die Kontrolle verlor. Nach einer Reparatur kehrte das Fahrertrio zurück ins Rennen. Das Trio beendete das Rennen auf dem dritten Rang in der Klasse.

„Das wir das 24h-Rennen auf dem Nürburgring endlich auf dem Gesamtpodium beenden konnten, fühlt sich sehr gut an! Nachdem wir jahrelang unser Potential aus verschiedensten Gründen nicht umsetzen konnten, hat in diesem Jahr bei der Startnummer #34 alles funktioniert! Sehr schade war der Ausgang in der BMW M2 Cup-Klasse, die wir hätten gewinnen können, leider hatten wir auf der Ölspur aber einen Ausrutscher mit Einschlag. Der Ausfall unserer beiden anderen Aston Martin Vantage GT3 war natürlich sehr bitter, da ich mir sicher bin, dass wir in der SP9 Pro-Am-Klasse um ein starkes Ergebnis hätten kämpfen können“, so Teamchef Jörg Breuer.

BMW M2 Cup

Quelle: Walkenhorst Motorsport
Foto: Swoosh Motorsport Communications//Stefan Schneider