- FK Performance Motorsport lag bei den 24h Nürburgring lange aussichtsreich im Kampf um den SP10-Klassensieg
- BMW M4 GT4 startete von Platz drei und führte die stark besetzte GT4-Kategorie mehrfach an
- Nach zehn Rennstunden endete das Rennen durch einen unverschuldeten Unfall im Streckenabschnitt Kesselchen
19.05.2026 | Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring am 16. und 17. Mai 2026 wurden für FK Performance Motorsport zu einer Mischung aus sportlicher Stärke und großer Enttäuschung. Das Team aus Bremen gehörte in der SP10-Klasse der GT4-Fahrzeuge über weite Strecken zu den aussichtsreichsten Mannschaften im Feld, ehe ein unverschuldeter Unfall in der Nacht alle Hoffnungen auf den vierten Klassensieg zunichtemachte. Entlang der Nürburgring-Nordschleife teilten sich Leyton Fourie, Luca Link, Moritz Wiskirchen und Nick Wüstenhagen den BMW M4 GT4 des norddeutschen Rennstalls.
Bereits im Qualifying unterstrich FK Performance Motorsport seine Ambitionen. Trotz wechselhafter Bedingungen und immer wieder unterbrochener schneller Runden stellte das Fahrerquartett den BMW auf den dritten Startplatz in der SP10-Klasse. Damit verschaffte sich die Mannschaft eine ausgezeichnete Ausgangslage für das 24-Stunden-Rennen.
Unfall in der Nacht beendet starke Vorstellung
Mit dem Rennstart entwickelte sich in der GT4-Kategorie ein intensiver Kampf um die Spitzenpositionen. Der BMW M4 GT4 von FK Performance Motorsport etablierte sich früh in der Spitzengruppe und wechselte sich mehrfach mit den direkten Konkurrenten an der Klassenführung ab. Besonders in den ersten Stunden präsentierte sich die Mannschaft konstant und fehlerfrei, sodass das Team mit berechtigten Hoffnungen in die Nachtstunden ging.
Nach rund zehn Rennstunden nahm das Rennen jedoch eine abrupte Wendung. Im schnellen Streckenabschnitt Kesselchen wurde Moritz Wiskirchen von einem GT3-Fahrzeug getroffen. Der BMW schlug daraufhin mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke ein und wurde schwer beschädigt. Obwohl Wiskirchen den Wagen unverletzt verlassen konnte, war das Rennen für FK Performance Motorsport an Ort und Stelle beendet.
Für das Team bedeutete der Ausfall einen bitteren Rückschlag, nachdem die Mannschaft über viele Stunden hinweg zu den stärksten Fahrzeugen der SP10-Klasse gezählt hatte. Die Chance auf ein Spitzenresultat oder sogar den vierten Klassensieg des Teams war damit vorzeitig verloren.
Foto: nordschleife1927.de/de Haar

