Rückkehr auf den Ring: Car Collection Motorsport startet mit ambitioniertem Pro-Am-Aufgebot

Car Collection Motorsport
  • Car Collection Motorsport kehrt nach zweijähriger Pause zu den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zurück
  • Porsche 911 GT3 R startet unter armenischer Flagge in der stark besetzten SP9-Pro-Am-Klasse
  • Rekordfeld mit 41 GT3-Fahrzeugen und der erste Nürburgring-Start von Max Verstappen sorgen für außergewöhnliche Aufmerksamkeit

13.05.2026 | Vom 14. bis 17. Mai 2026 richtet sich der Blick der internationalen Langstreckenszene erneut auf die Nürburgring-Nordschleife. Mit den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring steht eines der bedeutendsten GT-Rennen weltweit auf dem Programm. Für Car Collection Motorsport markiert der Start beim Eifelklassiker den sportlichen Höhepunkt der Saison. Nach monatelanger Vorbereitung reist der Rennstall aus Walluf mit ehrgeizigen Zielen an den Nürburgring und setzt unter dem Namen „Goroyan RT by Car Collection“ einen Porsche 911 GT3 R in der SP9-Pro-Am-Kategorie ein.

Das Fahreraufgebot vereint unterschiedliche Erfahrungen aus GT- und Tourenwagensport. Neben dem langjährigen Car-Collection-Piloten Alex Fontana und dem ehemaligen Audi-Werksfahrer Nathanaël Berthon gehören auch Artur Goroyan sowie Oleg Kvitka zum Quartett. Besonders für Goroyan stellt der Einsatz einen wichtigen Schritt in seiner Laufbahn dar. Der amtierende TCR-Meister der Nürburgring Langstrecken-Serie steigt erstmals beim 24h-Rennen in die GT3-Kategorie auf. Während Fontana bereits Erfahrung mit GT3-Fahrzeugen beim Langstreckenklassiker sammeln konnte, überzeugten auch die übrigen Fahrer in den Vorbereitungsrennen mit konkurrenzfähigen Rundenzeiten und einer konstanten Entwicklung.

Rekordkulisse und außergewöhnliches Starterfeld

Die 54. Ausgabe des Langstreckenrennens verspricht in mehrfacher Hinsicht historische Dimensionen. Insgesamt 161 Fahrzeuge wurden genannt – so viele wie seit 2014 nicht mehr. Besonders bemerkenswert fällt dabei die Stärke der GT3-Klasse aus: 41 Fahrzeuge kämpfen in der SP9-Kategorie um Spitzenpositionen und sorgen für eines der größten GT3-Felder in der Geschichte der Veranstaltung.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Rennen durch den ersten Start von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen beim Eifelklassiker. Trotz wechselhafter Wetterprognosen rechnen viele Beobachter mit einem neuen Zuschauerrekord entlang der Nordschleife. Die enorme Nachfrage nach Tickets und die internationale mediale Aufmerksamkeit unterstreichen die besondere Bedeutung der diesjährigen Ausgabe.

Teammanagerin Romina Schmidt sprach im Vorfeld von einer außergewöhnlichen Veranstaltung und verwies auf die intensive Vorbereitung der vergangenen Monate. Nach zweijähriger Pause wolle sich das Team im starken Gesamtfeld konkurrenzfähig präsentieren und insbesondere in der Pro-Am-Kategorie eine wichtige Rolle spielen.

Klare Zielsetzung in der SP9-Pro-Am-Klasse

Auch innerhalb des Fahrerquartetts herrscht große Vorfreude auf das Rennen. Alex Fontana verwies auf die positiven Erfahrungen aus den zurückliegenden Einsätzen mit dem Porsche 911 GT3 R und hob hervor, dass das Team trotz begrenzter Testmöglichkeiten über ein konkurrenzfähiges Gesamtpaket verfüge. Die bisherigen Resultate unter trockenen wie nassen Bedingungen hätten zusätzliches Vertrauen geschaffen.

Artur Goroyan bezeichnete den Aufstieg in die GT3-Klasse als wichtigen Meilenstein seiner Karriere. Der Einsatz beim 24h-Rennen sei für ihn nicht nur eine neue sportliche Herausforderung, sondern zugleich ein Zeichen für die Entwicklung der vergangenen Jahre. Nathanaël Berthon unterstrich die besondere Atmosphäre des Langstreckenklassikers und erklärte, dass ein fehlerfreies Rennen und ein sauberer Rhythmus entscheidend sein würden, um in der Pro-Am-Wertung um ein Podium kämpfen zu können.

Auch Oleg Kvitka blickt seinem ersten GT3-Start beim 24h-Rennen mit großer Erwartung entgegen. Besonders das außergewöhnlich starke Teilnehmerfeld und die Präsenz zahlreicher internationaler Spitzenfahrer würden den diesjährigen Wettbewerb zusätzlich aufwerten. Innerhalb des Teams herrscht Einigkeit darüber, dass ein Podestergebnis in der SP9-Pro-Am-Klasse das erklärte Ziel für das Rennwochenende ist.

Der Start zum 24-Stunden-Rennen erfolgt am Samstag, 16. Mai, um 15 Uhr. Der Fernsehsender NITRO überträgt das Rennen über die komplette Distanz live im deutschen Free-TV. Zusätzlich stehen sämtliche Trainingssitzungen sowie das Rennen über die offiziellen Livestream-Angebote online zur Verfügung.


Foto: Gruppe C Photography

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