- Intercontinental GT Series führt Team an die Norschleife
- Neue Strecke neue Herausforderungen
15.05.2026 | Erneut werden die ADAC Ravenol 24h Nürburgring auch zur Intercontinental GT Challenge (IGTC) gewertet. Die Nordschleife ist Schauplatz der zweiten Meisterschaftrunde – und zieht in diesem Jahr eine Reihe internationaler Teams an. Unter ihnen sind auch Mannschaften, die so ihr Debüt auf der längsten Rennstrecke der Welt feiern.
High Class Racing ist eines dieser Teams, das in der internationalen Langstreckenszene bestens etabliert ist. Allerdings war das dänisch/spanische Team bislang eher für seine Einsätze mit LMP2-Protoypen oder GT2 Fahrzeugen bekannt. Beim ersten Saisonlauf der Intercontinental GT Challenge in Bathurst konnte das Team gleich bei seinem GT3-Debüt mit Platz zwei bereits eine Podiumsplatzierung einfahren. Beim Porsche 911 GT3 R mit der Nummer #86 werden am Ring mit Anders Fjordbach (DEN) und Kerong Li (CHN) zwei Piloten aus dem erfolgreichen Bathurst-Team auch am Nürburgring ins Lenkrad greifen. Komplettiert wird das Team durch Hongli Ye (CHN) und den ehemaligen Porsche-Werkspiloten Harry King (GBR). Wobei die beiden chinesischen Fahrer und der Brite im Vorfeld Ihre Nordschleifen-Permit erwerben mussten.
„Die Herausforderung der Intercontinental GT Challenge liegt natürlich in der Logistik, den jeweiligen lokalen Regeln und den extrem unterschiedlichen Orten. Für uns ist es das erste Mal überhaupt, dass wir an den 24h Nürburgring teilnehmen. Da wir in der Nähe von Barcelona sitzen ist die Logistik hier im Vergleich zu Bathurst sehr einfach. Dafür fordert uns hier am Nürburgring das typische Eifelwetter," berichtet Jose Balobo, der Teammanger von High Class Racing.
„Natürlich sind Bathurst und der Nürburgring mit der Nordschleife absolut legendäre Strecken und es ist eine echte Ehre hier mit diesem Starterfeld fahren zu dürfen. Da wir zeitgleich immer auf Wertung für die Intercontinental GT Challenge schauen, geht es uns hier darum, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen und möglichst unseren Schwung aus Australien mitzunehmen. Dies heißt aber auch, dass wir ankommen müssen. Hier ist das Wetter natürlich eine Herausforderung, aber dafür gibt es keine Kängurus. So hat jede Strecke in der IGTC ihre Eigenheiten," erklärt Anders Fjordbach.
Auch Harry King ist beeindruckt von der Nordschleife: „Ich konnte noch in der VLN3 meine Permit A machen und so doch noch recht kurzfristig die Jungs von High Class unterstützen. Hier zu fahren ist einfach einmalig, die Strecke, die Fans, es ist einfach unglaublich und macht richtig Laune. Allerdings musst du aber auch gleichzeitig deine Augen und Ohren überall haben, da die Strecke wirklich anspruchsvoll ist und so viel um dich herum passiert. Ich glaube aber, dass wir mit der Unterstützung von Manthey und Michelin ein konkurrenzfähiges Paket haben.“

Quelle: ADAC Nordrhein Sportpresse
Fotos: Annika Rainer

