NLS 2: Nachträgliche Entscheidung verändert Rennausgang

  • Nachträgliche Disqualifikation des zunächst siegreichen Mercedes-AMG Team Verstappen Racing
  • Regelverstoß bei der Reifennutzung durch Überschreitung des erlaubten Kontingents
  • ROWE RACING erbt den Sieg mit dem BMW M4 GT3 von Dan Harper und Jordan Pepper

21.03.2026 | Nürburgring: Beim 58. ADAC Barbarossapreis am 21. März 2026, dem zweiten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, schien zunächst ein neuer Sieger festzustehen. Max Verstappen, Daniel Juncadella und Jules Gounon hatten im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing als Erste die Ziellinie überquert und ihren ersten Saisonerfolg gefeiert. Erst Stunden nach Rennende wurde das Ergebnis jedoch grundlegend korrigiert.

Disqualifikation nach technischer Überprüfung

Im Anschluss an das Rennen unterzogen die technischen Kommissare die eingesetzten Fahrzeuge einer routinemäßigen Kontrolle, bei der unter anderem die Daten der sogenannten Tyre-App ausgewertet wurden. Diese digitale Erfassung dient der Überwachung des vorgeschriebenen Reifenlimits. Dabei wurde festgestellt, dass das siegreiche Fahrzeug insgesamt sieben Reifensätze verwendet hatte, obwohl das Reglement lediglich sechs Sätze zulässt.

Auf Grundlage dieses Regelverstoßes sahen sich die Sportkommissare verpflichtet, das Fahrzeug nachträglich aus der Wertung zu nehmen. Die Disqualifikation erfolgte unabhängig vom sportlichen Verlauf des Rennens und basierte ausschließlich auf der festgestellten Überschreitung des Reifenlimits.

Sieg geht an ROWE RACING

Durch die nachträgliche Entscheidung rückten Dan Harper und Jordan Pepper im BMW M4 GT3 von ROWE RACING auf die erste Position vor. Das Duo hatte das Rennen ursprünglich auf Rang zwei beendet und wurde nun offiziell als Sieger des 58. ADAC Barbarossapreises gewertet.

Seitens des betroffenen Teams wurde der Vorfall als interner Fehler eingeordnet. Teamchef Christian Hohenadel ließ mitteilen, dass ein Missverständnis innerhalb der Mannschaft zur Überschreitung des erlaubten Reifenbudgets geführt habe. Zugleich habe man die Entscheidung der Rennleitung akzeptiert und angekündigt, den Vorfall detailliert aufzuarbeiten. Der Fokus solle nun auf den kommenden Veranstaltungen liegen, insbesondere auf der Vorbereitung für das ADAC RAVENOL 24h-Rennen auf dem Nürburgring.


Foto: nordschleife1927.de/de Haar

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