Weltmeisterschaft in der Eifel
Am 29. Juli 1951 zählte der Große Preis von Deutschland erstmals zur Formel-1-Weltmeisterschaft, und Alberto Ascari gewann auf Ferrari. Für die Anlage war das eine Herausforderung: Boxen, Fahrerlager und Tribünen stammten noch aus den Gründerjahren und mussten nun ein Weltmeisterschaftsrennen mit internationalem Teilnehmerfeld, Presse und Publikum bewältigen. Der Ring meisterte die Aufgabe, doch es war absehbar, dass er wachsen musste. Die folgenden Jahre brachten deshalb eine Reihe von Ergänzungen rund um Start und Ziel.
Die Veranstaltungen 1951 im Überblick
| 03.06.1951 | 14. ADAC-Eifelrennen
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Mehr … (14. Int. ADAC Eifelrennen 1951) |
| 29.07.1951 | 14. Großer Preis von Deutschland | Nordschleife
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Mehr … (14. Großer Preis von Deutschland 1951) |
| 01.-02.09.1951 | ADAC 6-Stunden-Fahrt | Abgesagt |
Und sonst?
- Mercedes-Benz verschob sein Comeback: Nach zwei Proberennen in Buenos Aires, die nicht zur Weltmeisterschaft zählten, zu denen Mercedes mit Vorkriegs-Kompressorwagen antrat, wurde beschlossen, für die Saison 1954 einen völlig neuen Wagentypen zu entwickeln. Die Meisterschaft 1952 und '53 wurde von der FIA für Rennwagen der Formel-2 ausgeschrieben und war für Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer keine Option.
- Die Formel 1 Saison startete am 27. Mai Bremgarten
- Juan Manuel Fangio errang in diesem Jahr seinen ersten Weltmeistertitel auf Alfa Romeo. Vier weitere Titel sollten bis 1957 noch folgen.
- Die Konstukteurswertung wurde in der Formel 1 erst 1958 eingeführt
- Bis 1959 zählten in der Formel 1 nur die fünf besten Ergebnisse
Keine Gewähr über die Vollständigkeit der Terminliste.
Letzte Aktualiserung: 1.12.2016
Quellen: Födisch, Jörg-Thomas, "Der Nürburgring, Daten – Fakten – Zahlen", 1996, ISBN 3-930376-06-7 , S. 80;
Födisch, Jörg-Thomas: Der Nürburgring – Die Chonik der legendären Rennstrecke, 1991, ISBN 3-8118-3065-1;
„Verrückte Formel 1“, Sportverlag Europa Medien AG, Zürich, 2005, ISBN 3-3-9522779-2-4, S. 76f.

