Das „Karussell“ bekommt die „Steilwand“
1932 erhielt eine der berühmtesten Kurven der Welt ihre charakteristische Form. Im Karussell, der engen Kehre am Fuß der Hohen Acht, wurde die Innenbahn zu einer befestigten, stark überhöhten Steilwand ausgebaut. Wer sich traute, hängte sein Auto in die Betonrinne und umrundete die Kehre wie auf Schienen; wer zögerte, verlor Zeit. Später sollte die Kurve den Namen Rudolf Caracciolas tragen – der ausgerechnet in diesem Jahr den Großen Preis von Deutschland gewann, und zwar auf einem Alfa Romeo statt auf Mercedes-Benz. Bis heute ist das Karussell Pilgerort für Fotografen und Fahrer, und die Betonplatten schütteln jeden durch, der sie zum ersten Mal unter die Räder nimmt.
Die Veranstaltungen 1932 im Überblick
| 17.04.1932 | Preis der Roemryke Berge | Start- und Zielschleife "Betonschleife" Veranstalter: Bergische Arbeitsgemeinschaft (ADAC) |
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| 01.05.1932 | 1. Lauf zur Westdeutschen Kraftradmeisterschaft für Ausweisfahrer | Start- und Zielschleife "Betonschleife" | |
| 29.05.1932 | 6. Int. Eifelrennen | Nordschleife
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Rennbericht (6. Int. ADAC Eifelrennen 1932) |
| 03.07.1932 | 2. Lauf zur Westdeutschen Kraftradmeisterschaft für Ausweisfahrer | Start- und Zielschleife "Betonschleife" Veranstalter: Landesgruppe West D.M.V. |
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| 17.07.1932 | 6. Großer Preis von Deutschland | Nordschleife
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Rennbericht (6. Großer Preis von Deutschland 1932) |
| 04.09.1932 | Großes Herbstrennen | Start- und Zielschleife "Betonschleife"
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Teaserfoto: Daimler AG
Quellen: Födisch, Jörg-Thomas: Der Nürburgring – Daten–Fakten–Zahlen, 1996, ISBN 3-930376-06-7;
Födisch, Jörg-Thomas: Der Nürburgring – Die Chonik der legendären Rennstrecke, 1991, ISBN 3-8118-3065-1
Keine Gewähr über die Vollständigkeit der Terminliste.

